EU-AI-Act Risiko-Check · 4 Minuten
Welche Risiko-Klasse hat dein KI-System?
Zwölf Fragen, eine Einordnung in eine der vier AI-Act-Klassen — verboten, hochrisiko, begrenzt, minimal — plus Pflicht-Checkliste mit Fristen. Heuristisch, nicht juristisch.
Wichtig: Dieses Tool ersetzt keine Rechtsberatung. Bei Hochrisiko-, GPAI- oder verbotenen Systemen vor Marktbringung unbedingt einen auf Datenschutz- und KI-Recht spezialisierten Anwalt einschalten.
Welche Pflichten gelten für deinen KI-Einsatz?
Der EU-AI-Act-Check ordnet einen geplanten oder bestehenden KI-Einsatz in eine Risikoklasse der EU-KI-Verordnung ein und zeigt, welche Pflichten daraus folgen. Die EU-KI-Verordnung (kurz EU AI Act) ist das EU-Gesetz, das den Einsatz von KI nach Risiko reguliert. Für Verantwortliche in Unternehmen, die wissen wollen, ob und was sie tun müssen.
So funktioniert's
- 1Du beschreibst kurz, wofür du KI einsetzt oder einsetzen willst.
- 2Du beantwortest ein paar Fragen zu Zweck, Branche und betroffenen Personen.
- 3Der Check nennt dir die wahrscheinliche Risikoklasse und die konkreten Pflichten.
Häufige Fragen
- Ersetzt der Check eine Rechtsberatung?
- Nein. Der Check gibt dir eine fundierte erste Einordnung, ist aber keine Rechtsberatung. Bei kritischen oder Hochrisiko-Fällen solltest du eine fachkundige juristische Prüfung hinzuziehen.
- Welche Risikoklassen gibt es?
- Die EU-KI-Verordnung kennt vier Stufen: verbotene Praktiken, Hochrisiko, begrenztes Risiko mit Transparenzpflichten und minimales Risiko. Je höher die Stufe, desto mehr Dokumentations- und Sorgfaltspflichten.
- Gilt das auch für kleine Betriebe?
- Ja, die Verordnung gilt unabhängig von der Unternehmensgröße. Entscheidend ist, wofür die KI eingesetzt wird, nicht wie groß der Betrieb ist. Viele Alltags-Anwendungen fallen aber in die niedrigen Risikostufen.
- Werden meine Angaben gespeichert?
- Nein. Der Check läuft im Browser und ist kostenlos ohne Account nutzbar. Deine Angaben verlassen deinen Rechner nicht, außer du kontaktierst uns aktiv für eine tiefere Prüfung.