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Was kostet eine Website? Preise für kleine Betriebe

Veröffentlicht am 7 Min. LesezeitVon Osman Öztopcu

Eine Website für einen kleinen Betrieb hat keinen Einheitspreis — was sie kostet, hängt fast vollständig vom Umfang ab. Wie viele Seiten, wer Texte und Fotos liefert, welche Funktionen dazukommen: Das entscheidet über den Startpreis. Danach kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Pflege dazu. Dieser Artikel zeigt, woraus sich der Preis zusammensetzt, wo die teuren Fallen liegen und was du vor dem Auftrag klären solltest.

Wovon hängt der Preis einer Website ab?

Die Technik ist selten der große Posten. Teuer wird eine Website durch Inhalt und Sonderwünsche. Diese sieben Faktoren bestimmen den Startpreis:

  • Seitenzahl und Aufbau. Eine Seite mit Leistungen, Über uns und Kontakt ist ein anderes Projekt als zwanzig Unterseiten mit je eigener Leistung. Jede Seite braucht Struktur, Text und Bilder — und später Pflege.
  • Texte. Lieferst du die Texte selbst, sparst du Geld, aber nicht Arbeit. Schreibt der Dienstleister, ist das eine eigene Leistung. Gute Texte erklären in der Sprache deiner Kunden, was du machst, für wen und wo.
  • Fotos. Echte Bilder von Betrieb, Team und Arbeiten wirken glaubwürdiger als Bilder aus Datenbanken. Ein Fotoshooting kostet extra, Bilddatenbanken kosten Lizenzen und wirken schnell austauschbar.
  • Funktionen. Ein Kontaktformular ist Standard. Terminbuchung, Rechner, Kundenbereich oder die Anbindung an andere Software sind jeweils eigener Aufwand. Dazu zählt auch ein Chatbot, der Standardfragen beantwortet — oder in der Gastronomie eine Speisekarte, die sich selbst aktuell hält.
  • Mehrsprachigkeit. Jede zusätzliche Sprache heißt: übersetzen, technisch sauber verknüpfen und bei jeder Änderung mitpflegen. Das ist kein einmaliger Aufschlag, sondern dauerhafter Mehraufwand.
  • Online-Shop. Produkte, Zahlungsarten, Versand, Pflichtangaben zu Widerruf und Preisen: Ein Shop ist eher ein eigenes Projekt als eine Zusatzfunktion.
  • SEO-Grundlagen. Saubere Seitentitel und Beschreibungen, kurze Ladezeit, gute Darstellung auf dem Handy und eine klare Seitenstruktur. Das gehört eigentlich zum Handwerk, ist aber nicht überall im Preis enthalten. Frag gezielt nach.

Zum Vergleich, damit das greifbar wird: Im Ab-Preis von OsAI steckt eine Website mit Impressum und Kontaktformular, gebaut aus dem Entwurf, den du vorher gesehen hast. Nicht automatisch enthalten sind laufende Texterstellung, Fotoshootings, ein Online-Shop und mehrsprachige Ausbauten. Kleinere Seiten liegen näher am Ab-Preis, umfangreichere darüber. Die Details stehen auf der Seite Website erstellen lassen.

Welche laufenden Kosten hat eine Website?

Der Startpreis ist nur die halbe Rechnung. Eine Website läuft über Jahre, und in dieser Zeit fallen regelmäßig Kosten an. Wie hoch sie sind, hängt stark von Technik und Anbieter ab. Nach diesen Posten solltest du fragen:

  • Domain. Deine Adresse im Netz, etwa deinbetrieb.de. Sie wird regelmäßig beim Anbieter verlängert. Wichtiger als der Preis ist die Frage, auf wen sie registriert ist.
  • Hosting. Der Server, auf dem die Website läuft. Eine schlanke Seite braucht wenig, ein Shop oder eine Datenbank mehr. Frag, ob Hosting im Betreuungspreis enthalten ist oder extra berechnet wird.
  • E-Mail-Postfächer. Adressen wie info@deinbetrieb.de laufen oft über einen eigenen Tarif, getrennt vom Webhosting.
  • Wartung und Sicherheit. Updates für System und Erweiterungen, Sicherheitszertifikat (SSL), Backups. Bei Baukästen übernimmt das der Anbieter. Bei selbst verwalteten Systemen wie WordPress musst du oder dein Dienstleister regelmäßig ran.
  • Änderungen und Betreuung. Neue Öffnungszeiten, Preise, Leistungen, Bilder. Entweder machst du das selbst, oder du gibst es als Betreuung ab — bei OsAI zum Beispiel ab 49 € im Monat für Änderungen, Updates und einen Ansprechpartner.

Baukasten, Freelancer oder Agentur: Was passt zu dir?

Alle drei Wege führen zu einer Website. Sie unterscheiden sich darin, wer die Arbeit macht und wer die Verantwortung trägt:

  • Baukasten (etwa Wix oder Jimdo): Der Einstieg ist günstig, weil du selbst baust. Der eigentliche Preis ist deine Zeit plus ein laufendes Abo. Grenzen gibt es bei Gestaltung und Funktionen, und ein Umzug zu einem anderen Anbieter bedeutet meist einen Neubau. Passt, wenn du Zeit hast und eine einfache Visitenkarte im Netz reicht.
  • Freelancer: Ein persönlicher Ansprechpartner, kurze Wege, wenig Abstimmungsaufwand. Das Risiko liegt in der Abhängigkeit von einer Person. Frag, wer bei Urlaub oder Krankheit übernimmt und wie die Übergabe geregelt ist.
  • Agentur: Design, Text, Technik und Marketing unter einem Dach, mit festen Abläufen und Vertretung. Dafür mehr Abstimmung und meist höhere Preise. Passt eher zu größeren Projekten mit vielen Beteiligten.

Die Entscheidung hängt weniger am Preis als an einer ehrlichen Frage: Wie viel willst und kannst du selbst machen — heute und in drei Jahren?

Welche Kostenfallen gibt es bei Websites?

Die teuersten Überraschungen stehen selten im Angebot, sondern im Vertrag. Auf diese fünf Punkte solltest du achten:

  • Lange Laufzeitverträge. Manche Angebote verteilen die Website auf monatliche Raten mit langer Mindestlaufzeit. Das wirkt günstig, summiert sich aber — und kündigen kannst du oft erst nach Jahren.
  • Fehlende Eigentumsrechte. Gehört die Domain dir? Bekommst du Zugangsdaten, Texte, Bilder und bei individuell programmierten Seiten den Quelltext? Wenn nicht, fängst du bei einem Wechsel wieder bei null an.
  • Unklare Änderungskosten. „Kleine Änderungen inklusive“ — wer entscheidet, was klein ist? Ohne klare Regel zu Umfang oder Stundensatz wird jede neue Öffnungszeit zur Rechnung.
  • Bildrechte. Fotos aus dem Internet ohne Lizenz können teure Abmahnungen nach sich ziehen. Frag, woher die Bilder stammen und wer die Nutzungsrechte hat.
  • Versteckte Zusatzposten. Impressum und Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweis, E-Mail-Postfächer, Sicherheitszertifikat: Was ist im Preis enthalten, was kommt obendrauf?

Was solltest du vor dem Auftrag klären?

Diese Checkliste kannst du jedem Anbieter vorlegen. Die Antworten gehören schriftlich ins Angebot:

  1. Was genau ist im Preis enthalten: Seitenzahl, Texte, Fotos, Funktionen?
  2. Siehst du einen Entwurf, bevor du verbindlich zusagst?
  3. Auf wen wird die Domain registriert?
  4. Bekommst du alle Zugänge, Inhalte und gegebenenfalls den Quelltext, wenn ihr euch trennt?
  5. Welche laufenden Kosten fallen an, und sind Hosting und E-Mail enthalten?
  6. Gibt es eine Mindestlaufzeit, und wie wird gekündigt?
  7. Was kostet eine Änderung nach dem Start?
  8. Wer kümmert sich um Updates, Sicherheit und Backups?
  9. Sind Impressum und Datenschutzerklärung Teil des Auftrags?
  10. Ist die Seite fürs Handy gebaut, und sind SEO-Grundlagen enthalten?

Was ist bei einer Website für Handwerksbetriebe anders?

Die Kostenfaktoren sind dieselben, die Schwerpunkte verschieben sich. Wer einen Handwerker sucht, will schnell sehen, was du machst, wo du arbeitest und wie er dich erreicht. Fotos echter Arbeiten, das Einzugsgebiet und eine Telefonnummer, die man auf dem Handy direkt antippen kann, zählen dann mehr als viele Unterseiten. Wie so eine Seite aufgebaut ist, zeigt die Übersicht Websites für Handwerker.

Du willst wissen, was deine Website konkret kosten würde? Bei OsAI siehst du zuerst den Entwurf und entscheidest dann — ab 990 €.

Website erstellen lassen

Alle Preise auf einen Blick stehen auf der Seite Pakete. Fragen vorab? Zur Kontaktseite.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Website für einen kleinen Betrieb?+

Das hängt vom Umfang ab: Seitenzahl, Texte, Fotos und Funktionen bestimmen den Preis. Ein Beispiel: Bei OsAI beginnt eine Website bei 990 €, die laufende Betreuung bei 49 € im Monat. Vergleiche Angebote immer inklusive der laufenden Kosten.

Welche monatlichen Kosten hat eine Website?+

Typische laufende Posten sind Domain, Hosting, E-Mail-Postfächer, Wartung mit Updates und Backups sowie Änderungen. Manche Anbieter rechnen sie einzeln ab, andere als Betreuungspaket. Frag vor dem Auftrag, welche Posten enthalten sind.

Ist ein Website-Baukasten günstiger als ein Dienstleister?+

Beim Startpreis meist ja, weil du selbst baust. Dafür investierst du eigene Zeit, zahlst ein laufendes Abo und stößt bei Gestaltung und Funktionen an Grenzen. Ob sich das rechnet, hängt davon ab, was deine eigene Zeit wert ist.

Wem gehört die Website nach der Erstellung?+

Das regelt dein Vertrag. Kläre vorher schriftlich, auf wen die Domain registriert ist und dass du Zugänge, Texte, Bilder und gegebenenfalls den Quelltext bekommst. Sonst wird ein späterer Wechsel teuer.

Kann ich eine Website später erweitern?+

In der Regel ja, wenn Technik und Vertrag es zulassen. Eine gut aufgebaute Seite lässt sich um Unterseiten, Funktionen oder Sprachen ergänzen. Frag vorher, wie Erweiterungen berechnet werden, damit aus dem günstigen Start kein teurer Ausbau wird.