KI-Schulung · Art. 4 EU AI Act · bis 10 Personen

KI-Schulung für Mitarbeiter nach dem EU AI Act.

Wer KI im Betrieb nutzt, muss seit Februar 2025 etwas für die KI-Kompetenz im Team tun. Diese Schulung schafft die Grundlage an einem halben Tag – mit Teilnahmebescheinigung für jede Person.

Vor Ort im Großraum Stuttgart oder online, bis zu 10 Personen pro Termin, 890 € Festpreis.

Die Rechtslage

Muss ich meine Mitarbeiter schulen?

In aller Regel ja. Wer KI-Systeme im Betrieb einsetzt, muss Maßnahmen ergreifen, die die KI-Kompetenz der Menschen unterstützen, die damit arbeiten. Eine Schulung ist der naheliegende Weg, das zu tun und zu dokumentieren.

Die Pflicht steht in Artikel 4 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689, dem EU AI Act, und gilt seit dem 2. Februar 2025. Seit dem 27. Juli 2026 gilt sie in der Fassung der Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744: Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen arbeiten. Ein bestimmtes Kompetenzniveau müssen sie nicht garantieren. Vorher hieß es, sie müssten nach besten Kräften ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz sicherstellen.

Betreiber ist schon, wer KI beruflich nutzt – etwa ChatGPT oder Copilot im Büro oder KI-Funktionen in Buchhaltungs- oder CRM-Software. Eine Mindestgröße gibt es nicht: Die Pflicht betrifft den Betrieb mit fünf Leuten genauso wie den Mittelständler.

Eine feste Stundenzahl oder ein vorgeschriebenes Zertifikat gibt es nicht. Wie viel Schulung nötig ist, hängt davon ab, wer welche KI wofür nutzt. Sinnvoll ist, jede Maßnahme zu dokumentieren, damit du sie im Zweifel belegen kannst.

In Deutschland ist seit dem 29. Juli 2026 die Bundesnetzagentur für die Aufsicht zuständig. Sie hat ein Hinweispapier zur KI-Kompetenz veröffentlicht: Hinweispapier der Bundesnetzagentur (PDF)

Ausführlich erklärt im Ratgeber: KI-Schulungspflicht nach Art. 4

Kein Rechtsrat: Diese Seite fasst die Rechtslage allgemein zusammen. Im Einzelfall entscheidet deine Rechtsabteilung oder eine Anwältin bzw. ein Anwalt.

Die Lücke

Genutzt wird KI längst. Geschult wird kaum.

56 Prozent der Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden nutzen bereits Anwendungen wie ChatGPT oder Copilot im Arbeitsalltag, aber nur 27 Prozent haben ihre Beschäftigten im Umgang mit KI geschult (Forsa-Umfrage unter 500 Unternehmen im Auftrag des TÜV-Verbands, Januar bis März 2026). TÜV-Weiterbildungsstudie 2026

Die Inhalte

Was die Schulung enthält.

Sechs Blöcke in einem halben Tag – verständlich ohne Vorwissen und mit Beispielen aus deinem Betrieb statt generischer Folien.

Grundlagen: Chancen und Grenzen

Was KI kann und was nicht, wie Sprachmodelle zu ihren Antworten kommen und wo sie im Arbeitsalltag tatsächlich Zeit sparen.

Typische Fehler erkennen

KI formuliert überzeugend, liegt aber manchmal falsch: erfundene Zahlen, Quellen oder Paragrafen, sogenannte Halluzinationen. Wie dein Team Ergebnisse prüft, bevor sie rausgehen.

Datenschutz und vertrauliche Daten

Welche Daten nicht ohne Weiteres in KI-Werkzeuge gehören – personenbezogene Daten von Kunden und Mitarbeitenden, Verträge, Geschäftsgeheimnisse – und warum die DSGVO auch hier gilt.

Urheberrecht und Kennzeichnung

Worauf du bei KI-Texten und -Bildern achten solltest: Rechte an eingegebenen Vorlagen, Nutzungsbedingungen der Anbieter und wann eine Kennzeichnung als KI-Inhalt angebracht ist.

Sicher im eigenen Arbeitsalltag

Die Werkzeuge, die dein Team wirklich nutzt, an echten Aufgaben aus dem Betrieb: Angebotstexte, E-Mails, Zusammenfassungen, Recherche – was gut funktioniert und was man lassen sollte.

Regeln für den Betrieb

Die Eckpunkte für einen internen Leitfaden: welche Werkzeuge erlaubt sind, welche Daten tabu bleiben und wer KI-Ergebnisse vor der Weitergabe prüft.

Der Rahmen

Ein halber Tag. Bis 10 Personen. 890 €.

Ein Termin, ein Festpreis: Die Schulung dauert einen halben Tag und kostet 890 € für bis zu 10 Teilnehmende.

  • Ein halber Tag, abgestimmt auf die Werkzeuge in deinem Betrieb
  • Bis zu 10 Personen pro Termin
  • Vor Ort im Großraum Stuttgart oder online, bundesweit
  • Teilnahmebescheinigung für jede teilnehmende Person
890 €Festpreis pro TerminEndpreis · § 19 UStG

890 € ist der Endpreis – als Kleinunternehmer nach § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Ein Termin deckt bis zu 10 Personen ab; bei mehr Mitarbeitenden planen wir gemeinsam einen weiteren Termin.

Der Nachweis

So dokumentierst du die KI-Kompetenz.

Das Gesetz schreibt keine Form vor. Sinnvoll ist eine einfache Ablage, digital oder auf Papier, die zeigt, wer wann zu welchen Inhalten geschult wurde.

  • Teilnahmeliste mit Datum

    Wer war dabei, an welchem Tag, in welcher Funktion im Betrieb.

  • Inhalte der Schulung

    Agenda oder Unterlagen, damit nachvollziehbar ist, was vermittelt wurde.

  • Teilnahmebescheinigungen

    Die Bescheinigung jeder Person, zusammen mit der Liste abgelegt.

  • Interne KI-Richtlinie

    Welche Werkzeuge erlaubt sind und welche Daten tabu bleiben – mit Datum der gültigen Fassung.

Alles zusammen aufbewahren und ergänzen, sobald neue Mitarbeitende anfangen oder neue KI-Werkzeuge dazukommen.

Vorab selbst prüfen

Erst einschätzen, dann schulen.

KI-Schulungs-Check

Selbsteinschätzung zu Art. 4: In wenigen Minuten siehst du, wo dein Team bei der KI-Kompetenz steht.

Zum KI-Schulungs-Check

EU-AI-Act Risiko-Check

Noch unklar, wie der eigene KI-Einsatz nach der KI-Verordnung eingestuft wird? Der Check zeigt es in wenigen Minuten.

Zum EU-AI-Act Risiko-Check
FAQ

Häufige Fragen zur KI-Schulung.

Kurz beantwortet. Allgemeine Informationen, kein Rechtsrat.

Gilt die Schulungspflicht auch für kleine Betriebe?

Ja. Art. 4 der KI-Verordnung kennt keine Mindestgröße. Entscheidend ist, ob im Betrieb KI-Systeme genutzt werden – etwa ChatGPT, Copilot oder KI-Funktionen in Branchensoftware. Wie umfangreich die Maßnahmen sein müssen, hängt vom Einsatz ab: Wer KI nur für E-Mail-Entwürfe nutzt, braucht weniger als ein Team, das damit Kundendaten auswertet.

Wie oft muss geschult werden?

Das Gesetz nennt weder einen festen Rhythmus noch eine Stundenzahl. Sinnvoll ist eine Auffrischung, wenn neue Werkzeuge dazukommen, sich Aufgaben ändern oder neue Mitarbeitende anfangen – jeweils dokumentiert.

Reicht eine Online-Schulung?

Ja, ein bestimmtes Format ist nicht vorgeschrieben. Wichtig ist, dass die Inhalte zum KI-Einsatz im Betrieb passen und die Teilnahme dokumentiert wird. Die Schulung gibt es deshalb vor Ort im Großraum Stuttgart oder online für Betriebe in ganz Deutschland.

Gibt es ein Zertifikat oder einen Nachweis?

Jede teilnehmende Person bekommt eine Teilnahmebescheinigung. Das ist kein Zertifikat einer Prüfstelle – ein solches schreibt Art. 4 auch nicht vor. Als Nachweis zählt, dass du die Maßnahmen dokumentierst: wer wann zu welchen Inhalten geschult wurde.

Was passiert, wenn ich meine Mitarbeiter nicht schule?

Die Pflicht besteht trotzdem, auch nach der Vereinfachung vom 27. Juli 2026, und die Bundesnetzagentur ist seit dem 29. Juli 2026 für die Aufsicht zuständig. Ohne Maßnahmen und Dokumentation kannst du im Zweifel nicht zeigen, dass du etwas für die KI-Kompetenz im Team getan hast. Dazu kommen Haftungsrisiken, etwa wenn vertrauliche Daten in falsche Werkzeuge geraten oder fehlerhafte KI-Ergebnisse bei Kunden landen.

Was kostet die KI-Schulung?

890 € Festpreis pro Termin: ein halber Tag für bis zu 10 Personen, inklusive Teilnahmebescheinigung für jede Person. Das ist der Endpreis, Umsatzsteuer wird nach § 19 UStG nicht ausgewiesen.

Nächster Schritt

Termin für die Schulung.

Ein halber Tag, danach ist die Schulung dokumentiert. Frag einen Termin an, oder sprich vorher 15 Minuten mit mir.

890 € Festpreis · bis 10 Personen · kein Rechtsrat